amazonas river

Chachapoyas

Wenn man den nach dem gleichnamigen Fluss benannten Departement Amazonas aus der Luft betrachtet, sieht man Hunderte von Kilometern weit nur dichtes intensives Grün, ab und an mit einigen Ansiedlungen oder Häusern dazwischen, die der Mensch mit viel Anstrengung und Fleiss geschaffen hat. Eine dieser Ansiedlungen ist Chachapoyas, die Hauptstadt des Departements.
Hier existierte früher die Zivilisation Chachapoya, im 15. Jahrhundert eroberten die Inkas die Stadt und nach der spanischen Eroberung wurde sie unter dem Namen Chachapoyas neu gegründet. Aus dieser Zeit stammt auch der Hauptplatz „Plaza de Armas” und die bis zum heutigen Tage erhaltenen kleinen steingepflasterten Gassen. 70 Kilometer östlich der Stadt liegt die Festung Kuélap, die wichtigste Festung des Chachapoya Volkes. Dorthin gelangt man durch von Steinmauern begrenzte Gänge, die wie abfallende Trichter wirken und potenziellen Eindringlingen den Zugang erschweren sollten. Heute kann man mit Führern diese Gänge besuchen. Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit ist der See „Laguna de las Momias”, der seinen Namen wegen der über 280 Mumien erhielt, die man in dieser Zone gefunden hat. Hier in der Höhe auf einem Berg befinden sich auch die etwa 2 Meter hohen Särge, "Karajia", aus gebranntem Ton und bewachen die umliegende Landschaft.

Das Departement Amazonas ist für die fröhlichen Tänze und farbenfrohen Feste bekannt. Der Ort Jalca ist für die besonders farbenprächtige Folklore bekannt und jedes Jahr finden dort eine ganze Reihe von Festen statt, die einerseits auf der christlichen Religion und andererseits auf den Ritualen der hiesigen Stämme beruhen. Auf keinen Fall darf man vergessen die Spezialitäten der Region zu kosten, wie zum Beispiel „Purtumute”, „Tacacho” oder „Cecina”.