huanuco

Huanuco
Seit Urzeiten ist Huanuco ein geschichtsträchtiger Ort in Peru. Hier hat man die Überreste des Lauricocha Menschen gefunden, die älteste menschliche Ansiedlung in ganz Peru; in Kotosch befindet sich der älteste Tempel aus der Antike in Amerika, der „Tempel der gekreuzten Hände”; Tantamayo und Garu sind andere bedeutende archäologische Reste aus der Zeit vor dem Inkaimperium.
Nach der Eingliederung in das Inkareich war Huanuco ein wichtiger Durchgangsort auf dem Weg von der Reichhauptstadt Cusco nach Cajamarca, der wichtigsten Stadt im Norden des Reiches des Tahuantinsuyu. Die Macht der Inkas wird anhand einer Anlage mit über 3.000 Gebäuden in der Ebene von Huanuco deutlich.

Nach der Stadtgründung 1539, herrscht in Huanuco während der Kolonialzeit rege kulturelle Aktivität, bis heute sind der Dom und die Kirchen San Francisco y San Cristóbal erhalten, alle mit wertvollen Kunstschätzen aus der dieser Zeit. Nur wenige Stunden von der Stadt entfernt liegt Tingo María und der gleichnamige Nationalpark mit einer sehr vielfältigen Flora und Fauna. Die schönsten Landschaften des Nationalparks liegen in dem Gebirge Pumaringri. Man sagt, die Umrisse des Gebirges würden an eine auf dem Rücken liegende schlafende Frau erinnern, in ewiger Ruhe. In diesem Gebirge findet man eine unglaubliche Anzahl von Vogelarten in der „Eulenhöhle” (Cueva de las Lechuzas).

Während der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Stadtgründung oder der „Fiesta Perricholi” werden Ausflüge organisiert, einige zur Ausübung von Risikosportarten. Um im besten Inkastil zu rasten, kann man in Huanuco mehrere Thermalwasserbäder finden, zum Beispiel Taripampa, Baños und Cconoc.