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Cerro
de Pasco
Cerro de
Pasco, eine der am höchsten gelegenen Städte des Landes, ist
gleichzeitig Hauptstadt des Departements Pasco. Die Stadt liegt im zentralen
Hochland von Peru und ist wegen des harten Klimas, der grossen Höhe
und den Bergen in der Umgebung der Stadt einer der aussergewöhnlichsten
Orte der Region. Schon kurz nach der Eroberung im 16. Jahrhundert liessen
sich kleine Gruppen von Abenteurern und Missionaren an diesem Ort nieder
und lebten hier zusammen mit den „Caciques”, den örtlichen
Autoritäten, die aus den ergiebigen Mineralvorkommen der Region Gold
und Silber abbauten. Hunderte von Glücksjägern und Abenteurern
kamen auf die Nachricht über diese Mineralvorkommen und liessen sich
mit der Zeit hier nieder, etablierten Bergwerke und errichteten ihre Wohnhäuser.
Diese blühende Stadt ist seither und bis zum heutigen Tag eine typische
Bergwerkstadt. Viele der Gebäude dort stammen aus dem 16. und 17.
Jahrhundert und sind heute wertvolle Baudenkmäler aus der Kolonialzeit.
Ausserhalb des Ortes findet man aber auch das Nationalheiligtum der „steinerne
Wälder von Huayllay” (Santuario Nacional Bosque de Piedras
de Huayllay), eine Felsenformation mit Figuren die Menschen oder Tieren
ähneln, und sich je nach Sonnenstand ständig verändern,
ein Meisterwerk der Natur. Andere interessante Orte in diesem Departement
sind Oxapampa, eine malerische Stadt mit deutschem Einfluss in Baustil
und Gebräuchen oder die Wasserfälle „El Encanto”
und „El Velo Azul”.
Überall
in Pasco kann man eine köstliche traditionelle "Pachamanca”
(auf heissen Steinen gegartes Fleischgericht) geniessen oder den hiesigen
Tanz "Chonguinada” bewundern. Im Monat Mai findet das traditionelle
Kreuzfest statt, die wichtigste religiöse Feierlichkeit an der alle
Viertel der Stadt beteiligt sind. |