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Piura
Die fröhlichen Einwohner der Stadt Piura haben einen typischen singenden
Tonfall. Die Stadt wurde im Jahr 1532 von Francisco Pizarro mit dem Namen
„San Miguel de Piura” gegründet, die erste spanische
Stadtgründung in Peru. In den Kirchen aus der Kolonialzeit findet
man zahlreiche Kunstwerke. Im Ort Catacaos stellen die Kunsthandwerker
herrliche Produkte aus Stroh, Baumwolle, Filigranarbeiten in Gold und
Silber her.
Die ausgezeichnete Küche der Region erkundet man am besten in den
typischen Gaststätten, den „Picanterias”. Die Küste
des Departements Piura lockt mit ihrem vielseitigen Angebot zahlreiche
Touristen an. Ganz in der Nähe von Tumbes liegt Máncora, ein
Badeort mit herrlichen Stränden und ruhiger See. Weiter südlich
kommt man nach Cabo Blanco, ein idealer Ort zum Wellenreiten, mit den
besten Wellen des pazifischen Ozeans. Cabo Blanco ist auch berühmt
für die hier aufgestellten Weltrekorde im Fischfang, die einst Ernest
Hemingway und die ganze amerikanische Jet Set anlockten. Der klassische
Badeort der Bevölkerung von Piura ist Colán, mit herrlichen
Häusern entlang der Seeküste.
Von
Piura Richtung ins Landesinnere kommt man in den Ort Chulucanas, der für
die Herstellung von Töpferwaren bekannt ist. In der Provinz Huancabamba
liegt Huaringas mit Seen, denen wundersame Heilkräfte zugeschrieben
werden, der Ort der peruanischen Hexen und Zauberer, aus dessen Wasser
die Volksmedizin schöpft.
Dank
des milden sonnigen Klimas kann man Piura, die Wüste Sechura, die
grösste Wüste in Peru oder die auch zur Ausübung von Wassersport
geeigneten Flüsse und Seen das ganze Jahr über besuchen. Bei
einem Besuch sollte man eine Kostprobe des hiesigen Maisbiers (Chicha
de Jora) nicht versäumen. |