puno cathedral

Puno

Puno ist eines der wichtigsten Reiseziele in Peru und gleichzeitig einer der interessantesten Orte des Kontinents. Nur wenige Städte haben ein Naturwunder vor der Haustür, das mit dem Titicaca See vergleichbar ist, der höchste schiffbare See der Welt.
Laut der Legende entstiegen Manco Cápac und Mama Ocllo den Fluten dieses Sees, um die Stadt Cusco zu gründen. Sicher ist, dass in dieser Region eine der bedeutendsten Zivilisationen vor dem Inkaimperium ansässig war: das Volk der Tiahuanaco während der Blütezeit der Aymara.

Die Stadt Puno wurde 1668 von den Spaniern gegründet. Im Ort findet man viele Hinwiese auf diese hiesige Kultur der Mestizen: Balkone aus der Kolonialzeit, steinerne Torbögen, barocke Kirchen und Museen mit aussergewöhnlichen Stücken der Web- und Töpferkunst. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Region findet man jedoch etwa 10 Häuserblocks vom Hauptplatz, „Plaza de Armas”, entfernt: der 8.560 km2 grosse Titicaca See mit den Schilfflächen. Die Eingeborenen befahren den See geschickt mit aus Schilf hergestellten Flössen, für Touristen stehen Motorboote zur Verfügung.

Im Titicaca See gibt es mehrere Inseln, eine jede mit ihren typischen Eigenschaften und Besonderheiten. Auf der Insel der Uros, deren Einwohner von einem der ältesten Volksstämme in Amerika abstammen, findet man typische aus Schilf gebaute Behausungen. In Taquile wird noch immer auf traditionelle Art und Weise gestrickt, der Besucher kann diese Technik erlernen, wenn er bereit ist, die Gastfreundschaft der Einheimischen zu akzeptieren. An anderen Orten im Departement Puno findet man andere Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel ist Pucará für die Töpferwaren international bekannt, in Sillustani befinden sich aus Steinen erbaute Gebäude der Tiahuanaco Kultur, "Chullpas” genannt. Puno ist auch für die traditionellen Feste und Tänze berühmt, ein Besuch im Monat Februar anlässlich der Feier der "Virgen de la Candelaria” (heilige Jungfrau) ist ein unvergessliches Erlebnis und man kann den berühmten Tanz der Teufel beobachten, "La Diablada”.