FLORA UND FAUNA IN PERU
Die peruanische Flora und Fauna besteht aus natürlichen Monumenten mit physischen, biologischen, geologischen und physiographischen Formationen, sowie Zonen, welche den Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenspezien darstellen. Dazu zählen auch streng begrenzte, natürliche Gebiete, welche für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert sind. Peru hat das Privileg über 84 von 114 bekannten Lebensräume zu verfügen, der repräsentativste davon befindet sich im Amazonasgebiet.
In Peru gibt es 60 natürliche Gebiete, die in verschiedene Kategorien unterteilt werden: Nationalparks (11), Naturschutzgebiete (11), Historische Schutzgebiete (4), Zufluchtsorte der Wildtiere (2), Landschaftsreservate (2), Kommunalreservate (6), geschützte Wälder (6), Jagdtgebiete (2), Reservate (9).
NATIONALPARKS: In den Nationalparks ist es strikt verboten die dort vorkommenden natürlichen Ressourcen direkt zu nützen. Diese Gebiete stehen unter Schutz und sind unberührbar. Sie dürfen nur zu wissenschaftlichen, erzieherischen und kulturellen Zwecken, wie zum Beispiel Tourismus, zu speziellen Bedingungen und Kontrollen besucht werden.
In Peru gibt es folgende Nationalparks: Cutervo (Cajamarca), Tingo María (Huánuco), Manu (Cusco und Madre de Dios), Huascarán (Ancash), Cerros de Amotape (Tumbes und Piura), Río Abiseo (San Martín), Yanachaga Chemillén (Pasco), Bahuaja Sonene (Madre de Dios und Puno) Cordillera Azul (San Martín, Loreto, Ucayali und Huánuco) Otishi (Junín und Cusco) Alto Purus (Ucayali und Madre de Dios).
NATIONALE SCHUTZGEBIETE: Es sind Gebiete, welche eine Gemeinschaft oder eine Spezie, Pflanzen und / oder Tiere schützen.
In Peru gibt es folgende nationale Schutzgebiete: Huayllay (Pasco), Calipuy ( La Libertad) , Lagunas de Mejía (Arequipa) Ampay (Apurímac), Manglares de Tumbes (Tumbes), Tabaconas Namballe ( Cajamarca), Megantoni (Cusco).
HISTORISCHE SCHUTZGEBIETE: In diesen Schutzgebieten werden natürliche Schauplätze geschützt, wo Ereignisse stattfanden, welche die nationale Geschichte bestimmten.
Diese sind: Chacamarca (Junín), Pampas de Ayacucho (Ayacucho), Machu Picchu (Cusco), Bosques de Pomac (Lambayeque).
NATURSCHUTZGEBIETE: Natürliche Gebiete, die zum Schutz und der Entwicklung der Wildtiere dienen: in Peru gibt es 11 Naturschutzgebiete: Pampas Galeras Bárbara D'Achille (Ayacucho), Junín (Junín und Pasco), Paracas (Ica), Lachay (Lima), Titicaca (Puno), Salinas y Aguada Blanca (Arequipa und Moquegua), Calipuy (La Libertad), Pacaya Samiria (Loreto), Tambopata (Madre de Dios), Allpahuayo - Mishana (Loreto) Tumbes (Tumbes).
ZUFLUCHTSORTE DER WILDTIERE: Diese sind natürliche Gebiete,welche die Präsenz von Autoritäten erfordern, um die Aufrechterhaltung und Erholung des natürlichen Lebendraumes verschiedenster Spezien gewähren zu können. In diesen Gebieten ist es verboten die natürlichen Ressourchen zu nützen. Es gibt zwei Zufluchtsorte in Peru: Laquipampa (Lambayeque), Pantanos de Villa (Lima).
LANDSCHAFTSRESERVATE: Es sind Orte, die unter Schutz stehen, um ihren natürlichen Ursprung zu erhalten. Die wichtigsten sind: Nor Yauyos- Cochas (Lima und Junín), Sub Cuenca del Cotahuasi (Arequipa).
KOMMUNALRESERVATE: In diesen Reservaten werden Wildtiere geschützt. Die Bewohner der umgebenden Dörfer dürfen die natürlichen Ressouren dieser Reservate nützen.
Kommunalreservate in Peru: Yanesha (Pasco), El Sira (Huánuco, Pasco, Ucayali), Asháninka (Madre de Dios und Cusco), Machiguenga (Cusco), Amarakaeri (Junín und Cusco), Purús (Ucayali und Madre de Dios).
GESCHÜTZTE WÄLDER: Diese Gebiete dienen aufgrund ihrer eigenen Merkmale und Lage hauptsächlich zum Schutz des Wassers und der Böden: Aledaño a la Bocatoma Canal Nuevo Imperial (Lima), Puquio Santa Rosa (La Libertad), Pui Pui (Junín), San Matías San Carlos (Pasco), Pagaibamba (Cajamarca), Alto Mayo ( San Martín ).
JAGDGEBIETE: In diesen Gebieten leben Wildtiere, welche zur privaten und öffentlichen Jagd dienen: El Angolo (Piura), Sunchubamba (Cajamarca).
RESERVATE: In den Reservaten werden Studien durchgeführt, um geeignete Behandlungsmodalitäten für deren Erhaltung zu definieren. Meistens sind es sehr grosse Gebiete, welche auf verschiedene Arten genützt werden und über ein Gebiet mit spezifischer ökologischer Wichtigkeit verfügen. In Peru gibt es neun Reservate: Chancay Baños (Cajamarca), Cordillera de Colán (Amazonas), Aymara lupaza (Puno), Cordillera Huayhuash (Ancash, Huánuco, Lima), Güepi (Loreto), Santiago Comaina (Amazonas und Loreto), Pampa Hermosa (Junín), Pucacuro (Loreto), Sierra del Divisor (Loreto und Ucayali).
FLORA UND FAUNA: Peru verfügt über eine grosse Diversität an Tieren und Pflanzen, die schon seit Jahrtausenden in das Leben der Menschen miteingebunden waren. In diesem Angebot der Botanik gibt es auch viel Medizinalpflanzen. Heute weiss man, dass es in Peru viel Spezien gibt, die erst spät entdeckt wurden und Wissenschaftler überraschen. Viele dieser Spezien haben sich an die schwierigen klimatischen und geologischen Bedingungen angepasst.
VOGELBEOBACHTUNG: Zweifelsohne ist Peru eines der wenigen Länder, wo Ornithologen und Vogelbeobachter ihre Leidenschaft in vollen Zügen geniessen können. Sie finden hier mehr als 1800 Spezien und 312 endemische Spezien, die nur hier zu beobachten sind. Gebiete, wo diese Spezien zu finden sind: Paracas, Tumbes, Lago de Junín, Lago Titicaca, Pacaya Samiria und Madre de Dios.
PRIMATEN: Peru beheimatet 32 Primatenspezien, die in drei Familien der Primaten der Neuen Welt aufgeteilt werden: Callitrichidae: (Krallenaffen), Callimiconidae:
(Springtamarine) und Cebidae: (Kapuzinerartige, Kapuzineräffchen, unter anderen).
MEERESSÄUGETRIERE: Es gibt 9 verschiedene, von Wissenschaftlern klassifizierte Familien; die wichtigsten daruntern sind die Ohrenrobben und die Delphine, welche Seelöwen und Delphine gruppieren.
In Peru existieren 33 Spezien von Meeressäugetieren, unter diesen Fischotter, Wale und Pottwale zu finden sind.
FLORA: Der tropische Wald bei Tumbes beheimatet Pflanzen, die aus anderen Regionen stammen wie die Zeder und der Ficus, der aus dem Urwald stammende Kapokbaum, Guayacan, Bromelien unter anderen. Im Trockenwald bei Tumbes, Piura und Lambayeque finden wir: Begonien, Wolfsmilchgewächse und Passionsblumengewächse. Die Nebelwälder befinden sich auf einer Höhe von 2000 bis 3000 m. In Chanchamayo können wir die weltweit seltesten Blumen finden wie zum Beispiel die Bromelie (Aechmia SP) oder die Riesenbegonie (Begonia SP).
SCHMETTERLINGE: In Peru gibt es eine Vielfalt an Schmetterlingen, so zum Beispiel wurden im Nationalpark Manu über 1300 Spezien registriert und im Tambopata Nationalpark 1260 Spezien. Forschungen zufolge soll es bis zu 4200 Spezien in Peru geben.
ORCHIDEEN: Einen Grossteil der Orchideen in Peru können wir in den tropischen Wäldern auf den östlichen Hängen der Anden finden. Man nimmt an, dass es hier ca. 3000 Spezien von Orchideen gibt.
ANDINE KAMELIDE: Die vier Arten der andinen Kameliden, die in Peru beheimatet sind, haben verschiedene Merkmale entwickelt: Das Lama ist das stärkste und wird aufgrund seiner grossen Belastbarkeit (bis zu 60 kg) sehr geschätzt. Die Farbe seines Felles kann in bis zu 50 Tönen variieren. Das Fell des Alpacas mit seiner exzellenten Wollqualität dient hauptsächlich der Textilindustrie. Das Vicuña ist das kleinste der andinen Kamelide und ist ein Wildtier. Es steht unter Schutz, da es mit dem Aussterben bedroht war. Weiters gibt es das Guanaco, ebenfalls ein Wildtier, welches auch in den Bergen Argentiniens und Chiles zu finden ist.
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